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Archive for the ‘Uncategorized’ Category

Discovery Days 2018

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Die Discovery Days 2018, eines der bedeutensten Vortragsfestivals im deutschsprachigen Raum, sind Geschichte. Der Titel des besten Vortrages geht an … uns, mit dem „Pazifischen Feuerring“. Wir fühlen uns geehrt und danken für die wunderbare Veranstaltung. www.discovery-days.ch

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Mehr Vorträge !

Der pazifische Feuerring – mit Fahrrädern und Kindern um den Pazifik

… der Gesamtvortrag … von Kamtschatka nach Ozeanien und von Chile bis in die USA

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Gesamtvortrag: Der Pazifische Feuerring

21.03.2018  HALLE / SAALE, Luchs Kino, Seebener Str. 172,  19:00 Uhr

… mehr Termine folgen.

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Vorträge !

Der pazifische Feuerring – Teil 3

 

… von Chile bis in den Norden der USA

 

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Letzten Sommer haben wir die Reise um den Pazifik mit Kindern und Fahrrädern durch 18 Länder und über 28.000 km beendet. Aktuell berichten wir in zwei verschiedenen Vorträgen über diese Tour. Wir würden uns freuen Euch zu sehen !

 

23.03. Dresden, Meißner Räder, Louisenstr. 19, 20:00 Uhr

 

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Chile -Halbzeit am Pazifischen Feuerring

Januar 2017
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Kinder, wie die Zeit vergeht … Unsere Jungs, Arthur und Jakob, sind mittlerweile vier und sieben Jahre alt und haben ein Großteil ihres Lebens reisend erlebt. Zuerst in Kamtschatka, unserer Zweitheimat, und nun sind sie schon knapp zwei Jahre und fast 20.000 Kilometer entlang des pazifischen Feuergürtels unterwegs. Die letzten Monate in Ozeanien waren für uns alle vulkanisch und  landschaftlich ein Höhepunkt der bisherigen Reise. Wir erklommen mit unseren Fahrrädern aktive Vulkane in der Südsee, schauten in brodelnde Lavakessel, bekamen ein Gefühl für die grenzenlose Weiten des australischen Kontinents und der neuseeländischen Gastfreundschaft. Die Kinder entwickeln sich prächtig und wachsen zu interessierten offenen Weltbürgern heran. Seit Neuseeland fährt Jakob sein eigenes Fahrrad und seit Chile besteht auch Arthur auf sein eigenes Gefährt.
Seit Ende Dezember sind wir nun wieder unterwegs, zum dritten und letzten Teil des pazifischen Feuerrings. Von Chile wollen wir durch Latein- und Nordamerika zurück nach Kamtschatka um den Kreis zu schließen, noch ehe ein neuer Lebensabschnitt beginnt, die Einschulung unseres ältesten Sohnes.
Voll Vorfreude blicken wir auf die höchsten aktiven Vulkanen der Erde, Salzwüsten, Geysire, neue und unbekannte Kulturen und nicht zuletzt sind wir gespannt wie es funktioniert mit vier Fahrrädern zu reisen.
Aber was sollen wir uns sorgen ? Das Fahrrad –  seit 15 Jahren ein Rotor,  der Antrieb seit 15 Jahren eine Rohloff und dichte Radtaschen seit über 10 Jahren von Ortlieb. Vielen herzlichen Dank!

 

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Ohh, Australia…

April / Mai 2016, Australien

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Es muss etwa 1986 gewesen sein als ich beschloß mit dem Fahrrad nach Australien zu fahren, aber es bedurfte noch 10 Jahre ehe einige bremsenden Mauern eingerissen und ich reif war für die erste große Reise. Über ein Jahr und ungezählten Abenteuer später war Australien zum greifen nah, doch ein heimtückischer Virus im Gehirn brachte mich noch in Südostasien zu Fall. Die folgenden 10 Jahre kam ich immer wieder vom rechten Wege ab und trieb mich eher in polaren Regionen mit dem Fahrrad herum.

Die Erwartungen waren entsprechend groß als ich mit 20 Jahren Verspätung Australien erreichte.

Da war es wieder,  dass Gefühl im richtigen Moment am richtigen Platz zu sein.  Begegnungen die wir auf den Solomonen Inseln vermissten, waren hier wieder an der Tagesordnung. Welch ein unglaublich entspanntes Lebensgefühl,  welch Unverkrampftheit und welch grandiose weite Landschaften.  Das Warten hatte sich gelohnt. Doch was hatten wir für Pläne… Australien, kreuz und quer, von West nach Ost und Nord nach Süd, aber familäre Gründe ließen uns nur wenige Wochen Zeit um etwas an der Ostküste zu kratzen. Manchmal ist eben Familie wichtiger als die schönsten Reise. Manchmal ist es auch an der Zeit Danke zu sagen für die Hilfe, die Unterstützung für ein offenes Ohr… ,  und sei es nur posthum… Danke, Vater,… wir werden Dich vermissen.

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Salomonen Inseln 

April 2016

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Es gibt wohl kein Staat in der Südsee der nicht behauptet die glücklichsten Bewohner zu haben.  Fijianer sind glücklich, Vanuater sind glücklich, natürlich wollen auch die Salomoner glücklich zu sein. Behaupten sie zumindestens. Beim erstmaligen Treffen zweier Menschen, dauert es mitunter nur wenige Sekunden um Sympathie oder Abneigung festzustellen, bei Ländern ergeht es, zumindest uns, nicht anders. Die ersten Minuten  oder wenige Stunden im Land entscheiden. Liebe auf dem ersten Blick war es bei der Ankunft in Honiara nicht. Auch beim zweiten, dritten… taten wir uns schwer. Die Ursachen sind nicht einfach zu finden und zu benennen … Sind es die Folgen der ethnischen Unruhen die hier vor wenigen Jahren noch tobten,  oder die scheinbar damit verbundenen Lethargie der Menschen,  der offene Drogenkonsum von Kindern oder einfach der Müll mit dem sich die Bewohner ungestört umgeben?

Die Salomonen, mit ihren 992 Inseln, sind ein Paradies für Reisende die sich für gesunkene Kriegsschiffe der Japaner und Amerikaner aus dem Zweiten Weltkrieg interessieren, für Vulkanbesteiger die wochenlanges Warten auf Fähren und horrende Kosten in Kauf nehmen, aber sie sind wahrlich kein Land zum Fahrradfahren, einfach aus Mangel an Straßen. Guadalcanal, die Hauptinsel, hat etwa 200 Kilometer Straßen und Wege zu bieten, aus Sicherheitsgründen, wird behauptet, sind allerdings nur 50 Kilometer befahrbar. Das taten wir mehrfach… aber nach vierzehn langen Tagen war es wirklich genug und die Flüge nach Australien wurden ein paar Wochen vorverlegt. Bei vielen bereisten Länder wünschen wir uns eine baldige Rückkehr, bei den meisten wird es aus zeitlichen Gründen leider nie klappen,  aber mit Sicherheit können wir behaupten das uns die Salomonen Inseln so schnell nicht Wiedersehen werden.  Sorry…

 

 

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Vanuatu

März/April 2016

 

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Der Südseestaat Vanuatu gehört mit seinen 83 Inseln zu den Neuen Hebriden, erstreckt sich über 1300 km und bietet knapp 260.000 Menschen eine Heimat. Die Fakten sind nüchtern, allerding ist die Region für uns der vulkanische Höhepunkt auf der Südhalbkugel bei unserer Reise um den Pazifischen Feuerring.  Drei Inseln besuchen wir die unterschiedlich nicht sein könnten . Die französische geprägte Insel Efate, mit der verschlafenen Hauptstadt Port Vila, die nur gelegentlich aus der Ruhe gebracht wird, wenn tausende Touristen von den riesigen Kreuzfahrtschiffen gekippt werden.

Die Insel Tanna mit dem kleinsten aktiven und kinderfreundlichsten Vulkan der Erde, der nur 361 Meter hohe Mt. Yasur, der selbst mit dem Fahrrad und Kind einfach zu erklimmen ist. Seit über 800 Jahren ist der Yasur fast permanent aktiv und trägt nicht umsonst den Beinamen, der Leuchtturm der Südsee. Wir radelten in Tanna durch dichten Dschungel, auf unwegsamen Pfaden, besuchten abgelegene Dörfer wo das Leben wie in einer Zeitkapsel vor hunderten Jahren stehengeblieben ist und hatten einige bizarre Begegnungen mit Anhängern der John Frum Bewegung, einer Form des Cargo – Kult, die in Erwartung eines Messias leben der sie mit westlichen Konsumgütern reichhaltig beschenken wird.

Die Insel Ambrym, die im Grunde genommen aus einem einzigen riesigen Schildvulkan besteht, ist eine der aktivsten Zonen im Südseeraum da sich hier die Pazifische- und die Australische Platte treffen. Die Vulkankegel Benbow und Marum sind hierbei am interessantesten, da sich im Krater Lavaseen mit ca. 1200 Grad Celsius befinden, und mit entsprechender Ausrüstung die Möglichkeit besteht relativ tief in den Krater einsteigen zu können.

Aus Mangel an Pfaden, und weit verstreuten Inselvulkanen ist Vanuatu nicht einfach mit dem Fahrrad zu bereisen, aber die Mühe allemal wert. Wie so oft wünschten wir uns viel mehr Zeit zu haben, und wieder einmal hören wir uns sagen: wir kommen wieder…  und bleiben länger… 

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